Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871)

Um Pücklers Leidenschaft für die Park- und Landschaftsgestaltung ansatzweise in Worte fassen zu können, musste eigens der Begriff “Parkomanie” erfunden werden. Nicht nur sein Erbe, sondern auch das seiner Frau Lucie wurden dieser Leidenschaft geopfert.. So reichten beide die Scheidung ein, damit Pückler eine neue zahlkräftige Braut werben konnte. Sein Weg führte ihn hierzu nach England.
Englands Gärten machten auf Pückler tiefen Eindruck. Seine Erkenntnisse über Landschaftsgärtnerei und seine Ideen für den Muskauer Park hielt er in den “Andeutungen über Landschaftsgärtnerei” (erschienen 1834) fest. Und da sich die Muskauer Anlage so trefflich entwickelte, avancierte Pückler zum gefragten Berater. Während seiner Besuche in Thüringen wurde Pückler under anderem bei der Gestaltung der Parkanlagen in Ettersburg und Wilhelmsthal um Rat gefragt. Auch wurde die Gestaltung des Landschaftsparks auf dem Altenstein von Pückler wesentlich geprägt. In allen drei Fällen zeigte sich Pückler mehrfach von den naturräumlichen Gegebenheiten und den hervorragenden Möglichkeiten der landschaftlichen Parkgestaltung begeistert.


Quellen- und Literaturhinweis:

Stiftung “Fürst-Pückler-Park Bad Muskau” www.muskauer-park.de >>